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Angefangen hat alles damit, dass sich eine gewisse Motivationslosigkeit in den Reihen der gemeinsamen Leiterrunde von DPSG und PSG Stuttgart-Neugereut/Steinhaldenfeld eingeschlichen hatte. Das ehemals etablierte und größte Stadtteilfest, das jährlich von uns auf die Beine gestellt wurde, musste aus finanziellen Gründen schon seit fast zwei Jahren auf dem Abstellgleis verharren, ein Ausgleichsprojekt in Form einer Motto-Party war erst kürzlich jämmerlich an der Unlust einiger Mitarbeiter gescheitert.

Grund genug, unser jährliches Leiterwochenende auf diese Problematik hin auszurichten. Unter dem Motto „Pfeif auf die Regeln – probier’s aus!“ sollte ein neuer Ansatz für ein gemeinsames Projekt gefunden werden, hinter dem der Großteil der aktiven Leiter- und MitarbeiterInnen mit vollem Einsatz stehen sollte.
Hierzu waren der individuellen Kreativität keine Grenzen gesetzt, jeder Vorschlag wurde ernst genommen, weshalb wir fast mit der Erstellung eines Konzeptes begonnen hätten, um „Barry“ auf den Mond zu schießen. Nach der Suche nach geeigneten Themenbereichen konnten wir die zahlreichen Ideen in drei verschiedene Grobansätze unterteilen, woraufhin die Projektgruppen „Motto-Lager“, „Party-Animals“ und „Abenteurer“ entstanden.
Nun galt es gruppenintern auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen und die zündende Idee zutage zu bringen. In der Gruppe der Abenteurer verbiss man sich zunächst auf den Bau eines Floßes, mit dem wir die Donau runterschippern wollten. Aber obwohl es das schon einmal gab, hielten wir diese Idee mit unseren Mitteln und Wunschvorstellungen in absehbarer Zeit für nicht realisierbar. Fast schon davon überzeugt, dass in unserer Gruppe wohl nie die überzeugende Idee entstehen werde, kam der Gedanke an eine Schnitzeljagt in großem Stil bei uns auf. So eine Art „Mister XXL“. Gebannt von diesem Geistesblitz entstanden in kürzester Zeit so viele Ideen, dass wir meinten, bereits am nächsten Tag starten zu können. Das war weit gefehlt, aber dennoch konnten wir bei der Präsentation vor den anderen Gruppen viele Herzen für unsere Sache gewinnen.
Im Zuge der weiteren TOPs gemäß der Projektmethode konnten wir auf ganzer Linie überzeugen, motivieren, Bedenken ausräumen und alle Anwesenden so begeistern, dass es gelang, in dieser denkbar kurzen Zeit einen Konsens zu erlangen.
Das Projekt mit dem Arbeitstitel „Catch me if you can“ war geboren und gab uns eine lang vermisste Einheit und fast unbändigen Tatendrang.

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