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Die erste große Aktion des „Brains“, natürlich nach der Bekanntgabe des einzig realistischen Termins für unser Projekt, war die Organisation eines Ideenfindungstages. Um möglichst viele Inputs für unsere schwierige Arbeit zu erhalten, sparten wir weder an Kosten noch Mühen, um einen geeigneten Rahmen für die Ideenschöpfung zu bieten.
Alle Eingeladenen „Aktiven“ durften sich frei an den angebotenen Ständen austoben und zu jedem Thema ihren Senf dazugeben:
Ideen zum Spiel und zur Abschlussfeier konnten sie mit Wäscheklammer an die Leine der liebevoll dekorierten Spiele-Ecke hängen, gewünschte Herausforderungen auf Bierdeckel schreiben und damit ein Kartenhaus bauen. Gleich daneben saß man auf einer Bierbank a la Oktoberfest und konnte bei Brezeln und Bier Attraktionen auf die bayrische Tischdecke kritzeln, die man gerne besuchen würde. Wie man sich die Spielaufgaben vorstelle? Dazu konnte man bei einem gemütlichen Tabu-Spiel leere Karten ausfüllen oder auch seine Meinung in die herumliegenden Rätselhefte eintragen. Ersehnte Reiseziele konnten auf der bebilderten Deutschlandkarte abgesteckt werden, wobei wehmütig bemängelt wurde, dass Amsterdam und Prag nicht in Deutschland liegen. Wen die Brezeln nicht gesättigt hatten, der durfte sich etwas länger am Verpflegungsstand aufhalten und während des Schokofondues seine Wünsche zur Verpflegung auf inzwischen geleerte Schokoladenverpackungen schreiben. Die Überlegungen zu möglichen Gruppeneinteilungen und Altersgrenzen wurden auf selbst gebastelten Faltmännchen niedergeschrieben, der gewünschte Programmumfang in Schul-Stundenpläne eingetragen. Die Frage des Medieneinflusses bei den Spielhinweisen wurde selbstverständlich am Laptop geklärt, indem jeder seine Meinung auf ein mit den verschiedensten Medien hinterlegtes Sheet tippen durfte.
Unbestrittene Highlights waren die Stationen mit den Themen Unterkunft und Spielname. Während der Spielname mit Buchstabensuppenudeln und Russischem Brot geschrieben werden musste, wobei alle mit dicken Fingern schwer zu kämpfen hatten, kamen bei den Unterkünften wirklich alle in Schwitzen. Die Vorschläge hierzu mussten nämlich im Inneren eines Campingzeltes angebracht werden, das aber nur über einen Kinderkrabbeltunnel zu erreichen war. Was für ein Spaß, aber tatsächlich jeder war drinnen, nicht zuletzt, weil im Zelt ganz spontan Lagerfeuerromantik dank der Gitarrenkünste mancher Pfadis zustande kam.
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